Kampagne: Lust aufs Land

Kärntens Bevölkerung schrumpft

Österreichs Bevölkerung wird in den nächsten Jahren auf 9,5 Millionen steigen. Kärnten wird das einzige Bundesland mit einer negativen Bevölkerungsentwicklung sein. Die Kärntner Wirtschaft benötigt zukünftig tausende Lehrlinge und Maturanten, die nur mit Zuzug zur Verfügung stehen werden.

 Abwanderung betrifft alle Regionen und es gibt viele verschiedene Strategien, die zum Teil auch sehr erfolgreich sind: „Hannover heißt Zuhause“ - „Waldviertler Diskussions- und Workshopreihe – Abwanderung (K)ein Schicksal – „Masterplan gegen die Abwanderung in Steyr“, Graubündens Strategie für potentialarme Räume.

 Zuwanderung als einzige Chance

Die Abwanderung in Gemeinden sei laut Wolf Huber aus der Abteilung der Raumordnung im Bundeskanzleramt in Österreich eher eine schleichende Entwicklung. Schlimmstenfalls müsse man auch mit dem Rückbau von Infrastruktur und Schulen des Problems Herr werden. „Man muss der Realität ins Auge sehen“, erklärte Huber. „Als Bürgermeister einer kleinen Gemeinde würde ich den Zuwanderern den roten Teppich ausrollen“.

Lust auf´s Land – ist eine Initiative zur Belebung des ländlichen Raumes, der mit seiner Landschaft, der damit verbundenen Gesundheit, den regionalen Klein- und Mittelbetrieben und der Landwirtschaft gute Voraussetzungen für eine positive Entwicklung hat. Die Entwicklung des ländlichen Raumes steht im Vordergrund und soll mittels eines gesteuerten, strategischen Prozesses optimiert und begleitet werden. Die Initiative „Lust auf´s Land“ umfasst somit Ansätze, welche von Eigenwerbung für die Gemeinde, Projektentwicklung, Implementierung ressortübergreifender Zusammenarbeit bis hin zu einem kommunikativen, dauerhaften Prozess der interkommunale Zusammenarbeit die im Zuge dieser Initiative entstehen wird.

Regionalentwicklung im Zuge der Initiative ist ein ganzheitlicher Prozess, der auf den Ressourcen der Region aufbaut, die Talente und Netzwerke der Menschen aktiviert sowie eine gute Grundstimmung für die Gemeinde bringt und sie damit nachhaltig weiterentwickelt.

Ziel der Kampagne ist es einerseits der Landflucht entgegen zu wirken und für die mitwirkenden Gemeinden eine Stärkung der demografischen Entwicklung zu bewirken und auf der andere Seite die Sehnsucht der Menschen nach Geborgenheit in den eigenen 4 Wänden zu befriedigen. Als enorme Chance für die Gemeinden wird sich die überregionale Bewerbung und Medienpräsenz erweisen, da dadurch auch ein generelles Interesse an den Regionen und deren spezielle Angebote erweckt wird, was langfristig auch zu einem wirtschaftlichen Aufschwung führen wird, der auch nachhaltig Vorteile bringt. Durch die gemeinsame Arbeit der Bürger vor Ort an diesem Projekt wird neben der verbesserten Nachbarschaft und Verständigung auch ein positives Bewusstsein für die Gemeinde geschaffen.

Diese neue Energie wird durch die Kampagnen und Auftritte mit Unterstützung der Medienpartner weiter gefördert und eine Sogwirkung durch die positiven Stimmung erzeugt. In diesem Sinne spricht Heinrich Jung-Stilling von der Heimat aus der wir stammen und nach der wir wandern – und letztlich dort, in der ländlichen Region zu einem gesünderen und Generationen beeinflussenden Leben zurück finden.

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