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E Mobilität auf dem Vormarsch

March 12, 2017

Die 10.000er-Grenze bei der Anzahl an E-Autos in Österreich wird dieser Tage überschritten. Im Jahr 2016 hat sich die Zahl neu zugelassener Batterie-elektrischer Pkw mehr als verdoppelt. Damit konnte Österreich im Vorjahr mit 1,2 Prozent in der EU den größten Anteil an batterie-elektrischen Pkw unter den Neuzulassungen vorzuweisen (Deutschland 0,3 Prozent).

 


Zum Vergleich: Die meist gekauften E-Fahrzeuge sind Elektro-Fahrräder – bereits mehr als 300.000 gibt es in Österreich. Und klarer Spitzenreiter bei den gefahrenen e-mobilen Kilometern ist der Öffentliche Verkehr.

Seit vergangener Woche kann für neue E-Autos eine Kaufprämie von 4.000 Euro beantragt werden. Zur Zwischenbilanz der im Vorjahr in Deutschland eingeführten E-Kaufprämie stellte der deutsche Verkehrsminister fest: Es gibt zu wenige E-Automodelle am Markt. Um die Hersteller dazu zu bringen, dass sie mehr E-Modelle auf den Markt bringen, ist ein deutlich niedrigerer CO2-Grenzwert für Neuwagen ab 2025 unverzichtbar.

 

 

80 Prozent der Autofahrten sind kürzer als 20 Kilometer

 

In Österreich sind vier von zehn Autofahrten an Werktagen kürzer als fünf Kilometer, acht von zehn kürzer als 20 Kilometer. 95 Prozent der alltäglichen Autofahrten sind kürzer als 50 Kilometer, also leicht innerhalb der Reichweite aktueller E-Fahrzeuge. Für längere Strecken sind Angebote gefragt, mit denen etwa E-Auto oder E-Bike bequem mit dem Öffentlichen Verkehr kombiniert beziehungsweise Sharing-Fahrzeuge genutzt werden können.


Die unbequeme Wahrheit ist auch: Förderungen alleine reichen nicht aus, damit Diesel- und Benzin-Pkw durch E-Autos ersetzt werden. Solange modernste und saubere Elektro-Fahrzeuge im Alltag keine wirklich grundlegenden Vorteile gegenüber den alten Verbrenner-Autos haben, solange fehlt für die meisten der entscheidende Grund, selbst bei gleichem Preis das Elektro-Fahrzeug mit geringerer Reichweite zu kaufen.

Hier bietet sich an notwendige Maßnahmen gegen die gesundheitsschädlichen (Ultra-)Feinstaubpartikel und Stickoxide, wie etwa Einschränkungen für Verbrenner-Autos mit Vorteilen für E-Autos zu kombinieren: strenge Umweltzonen wie etwa in Deutschland, City Maut oder „Zona traffico limitato“ nach italienischem Vorbild, oder umgekehrt Erleichterungen für Elektro-Transportfahrzeuge bei Lieferzeiten.
 
Spätestens der Dieselskandal hat gezeigt, dass auf Versprechungen der Autohersteller nach „schadstoffarmen“ Verbrennungsmotoren kein Verlass ist. Um das Ziel eines erdölfreien Verkehrssystems bis zum Jahr 2050, also in den kommenden 33 Jahren, zu erreichen, braucht es einen Zeitplan, ab wann keine neuen Diesel- und Benzin-Pkw mehr verkauft werden.

 

Hier gehts zur Förderinformation für Private

 

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