Interreg SI–AT Projekt „SmartEn-UP“

Interreg Slowenien–Österreich

SmartEn-UP verbindet Forschung, Industrie und regionale Wissensvermittlung, um Energieverbrauch sichtbar, verständlich und intelligent steuerbar zu machen. Im Mittelpunkt stehen praxistaugliche Open-Source-Werkzeuge und Nachrüstlösungen für Haushalte, KMU und Gemeinden im slowenisch-österreichischen Grenzraum.

36 Monate Projektdauer
5 Partner aus Österreich und Slowenien
1 Gemeinsame Pilotlösung
SIAT00388 Offizielle Projekt-ID
Ausgangslage und Antwort

Energie smarter nutzen, ohne alles neu zu bauen

Die Herausforderung

Mehr Strombedarf trifft auf sensible Netze

Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen, Klimaanlagen und energieintensive Haushaltsgeräte erhöhen den Strombedarf. Gleichzeitig führen dezentrale Photovoltaikanlagen zu stärkeren Schwankungen. Veraltete oder unterdimensionierte Netze können Lastspitzen und höhere Betriebskosten verursachen.

Der SmartEn-UP-Ansatz

Offene Werkzeuge, intelligente Steuerung und Retrofitting

SmartEn-UP entwickelt und erprobt digitale Lösungen, die Verbräuche überwachen und steuern. Bestehende Geräte sollen durch Nachrüstmodule in moderne Energiemanagementsysteme eingebunden werden. Das verlängert ihre Lebensdauer und unterstützt eine ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft.

Geplante Ergebnisse

Vom offenen Digitaltool bis zum getesteten Prototyp

Die Projektpartner verbinden Forschung, industrielle Entwicklung und konkrete Anwendungen. Die Ergebnisse werden während der Projektlaufzeit entwickelt, erprobt und für unterschiedliche Zielgruppen aufbereitet.

01

Open-Source-Werkzeug

Ein modulares Werkzeug soll Energieverbräuche erfassen, visualisieren und steuerbar machen. Der offene Ansatz erleichtert Anpassung, Weiterentwicklung und Wiederverwendung.

02

Pilotlösung und Prototypen

Geplant sind intelligente Lösungen für Haushaltsgeräte, Ladeinfrastruktur und Schalter sowie eine gemeinsame Pilotmaßnahme unter realen Bedingungen.

03

Wissenstransfer

Workshops, Beratungen, Demonstrationsformate und eine digitale Wissensplattform machen die Lösungen für Haushalte, Unternehmen, Gemeinden und Bildungseinrichtungen zugänglich.

Unsere Rolle

Der Beitrag des Energieforums Kärnten

Das Energieforum Kärnten leitet die Aktivitäten zur Bewusstseinsbildung, Nutzer:innenbeteiligung und Verbreitung der Projektergebnisse. Technische Entwicklungen werden dadurch mit den Bedürfnissen der Menschen, Gemeinden und Unternehmen im Programmraum verbunden.

Praxisnahe Workshops und Technikformate
Grenzüberschreitende Veranstaltungen
Öffentlichkeitsarbeit und Ergebnisverbreitung
Digitale Informations- und Wissensplattform
Grenzüberschreitende Kooperation

Fünf Partner, eine gemeinsame Energielösung

Die Partnerschaft bündelt wissenschaftliches Know-how, industrielle Umsetzungskompetenz und regionale Kommunikation.

Projektpartner

ETI Elektroelement d.o.o.

Intelligentes Laden von Elektrofahrzeugen, Nachrüstmodule, Prototypenbau, Tests und technische Validierung.

Projektpartner

Energieforum Kärnten

Bewusstseinsbildung, Nutzer:innenbeteiligung, Veranstaltungen, Ergebnisverbreitung und digitale Wissensplattform.

Projektpartner

Silicon Austria Labs GmbH

Forschung und Entwicklung zu intelligenten Stromnetzen, Sensorik, Datenanalyse, Interoperabilität und Energieverbrauchssteuerung.

Kreislaufwirtschaft

Länger nutzen statt vorschnell ersetzen

Retrofitting ist ein zentraler Baustein von SmartEn-UP. Bestehende Geräte sollen durch intelligente Module in moderne Energiesysteme integriert werden. Dadurch können Produkte länger verwendet, Ressourcen geschont und Elektroschrott reduziert werden. Offene Technologien unterstützen zusätzlich die lokale Anpassung und Weiterentwicklung der Lösungen.

Projektdaten

SmartEn-UP auf einen Blick

Projektakronym
SmartEn-UP
Vollständiger Titel
Intelligente und offene Energieüberwachung und -steuerung: Eine Initiative für digital und energiebewusste grünere Gemeinschaften
Projekt-ID
SIAT00388
Programm
Interreg VI-A Slowenien–Österreich 2021–2027
Programmpriorität
Eine widerstandsfähigere und nachhaltigere Region
Spezifisches Ziel
Förderung des Übergangs zu einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft
Projektdauer
36 Monate
Gesamtbudget
1.673.532,00 Euro
EU-Kofinanzierung
1.338.825,60 Euro, entsprechend 80 Prozent

Kontakt zum Projekt

Kathrin Gindl
Energieforum Kärnten
Getreidegasse 3, 9020 Klagenfurt am Wörthersee

Kofinanziert von der Europäischen Union.

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