
Die Europäische Union bereitet die nächste Phase ihrer Klima- und Umweltpolitik vor. Neue Klimaziele, Resilienz, Kreislaufwirtschaft und die Vereinfachung bestehender Vorschriften werden die Rahmenbedingungen für Unternehmen in den kommenden Jahren prägen.
Mit dem Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2040 um 90 Prozent gegenüber 1990 zu senken, hat die EU einen neuen Zwischenschritt auf dem Weg zur Klimaneutralität 2050 vereinbart. Die bestehende Klimagesetzgebung wird nun an dieses Ziel angepasst. Gleichzeitig arbeitet die Kommission an Initiativen, die Wirtschaft und Gesellschaft widerstandsfähiger machen sollen, und an Maßnahmen, die bestehende Vorschriften vereinfachen und Unternehmen entlasten.
Viele dieser Vorhaben wirken nicht sofort als direkte Pflicht, sondern über Umwege: über Anforderungen von Kunden und Lieferketten, über Förderbedingungen, Finanzierungsgespräche oder nationale Umsetzungsgesetze. Wer die Entwicklungen früh kennt, kann Investitionen und Prozesse vorausschauend planen, statt kurzfristig reagieren zu müssen.
Gleichzeitig zeigt die Omnibus-Initiative, dass die EU den Verwaltungsaufwand für Unternehmen reduzieren will. Es lohnt sich daher, genau zu verfolgen, welche Anforderungen verschärft und welche vereinfacht werden.

Welche Vorhaben konkret geplant sind und welche Auswirkungen sie auf Unternehmen in Österreich haben, erläutert Mag. Florian Eywo, M.E.S., Referent in der Abteilung EU-Koordination Umwelt und Klima im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), in unserem Webinar der Reihe Zukunfts:Impulse.
Mittwoch, 14. Oktober 2026, 10:00 Uhr, online über Microsoft Teams
Das Energieforum Kärnten unterstützt Unternehmen dabei, regulatorische Entwicklungen frühzeitig einzuordnen und Nachhaltigkeitsdaten im Rahmen der VSME-Berichterstattung strukturiert aufzubereiten.
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